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Oekumenischer Ratschlag

Einladung zu einem weiteren Oekumenischen Ratschlag

„Für eine Wirtschaft, die dem Leben dient – Ausbrechen aus der strukturellen Gewalttätigkeit der Ökonomie“

In Verbindung mit einem Treffen des Oekumenischen Netzes in Deutschland

Herzliche Einladung auf den 14. April 2018, 10:00-17:30 h,
Hoffnungsgemeinde, Frankfurt, Hafenstr. 5

Oekumenische Initiativgruppen beraten sich regelmäßig bundesweit. Das Thema des nächsten Oekumenischen Ratschlags lautet „Für eine Wirtschaft, die dem Leben dient – Ausbrechen aus der strukturellen Gewalttätigkeit der Ökonomie“.
Der Ratschlag findet statt am Vormittag des Samstags, 14. April 2018 in den Räumen der Hoffnungsgemeinde, Hafenstr. 5 in Frankfurt, nahe dem Hauptbahnhof. Am Nachmittag kommt das Oekumenische Netz in Deutschland zusammen.
Impulsgeber am Vormittag ist Prof. Dr. Markus Wissen, Koautor zusammen mit Ulrich Brand von "Imperiale Lebensweise– zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“. Er lehrt als Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse an der HWR Berlin.
Der Begriff „imperiale Lebensweise“ weist darauf hin, in welchem Maße sich der globale Norden nach wie vor an den ökologischen und sozialen Ressourcen des globalen Südens bedient. Unsere Muster von Produktion und Konsum erfordern einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und biologische Senken der restlichen Welt. Die Ausbeutung von Mensch und Natur nimmt weiter an Fahrt auf. Das macht eine umfassende sozial-ökologische Transformation hin zu einer solidarischen Lebensweise dringend erforderlich.
Der Konziliare Prozess von ChristInnen und Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung hat sich zu einer weltweiten Bewegung entwickelt. Wichtige Ziele sind das gemeinsames Zeugnis für eine Wirtschaft im Dienst des Lebens, der Schutz der Gemeingüter, die Verbindlichkeit der Menschenrechte, der Ausbau von Friedens- und Mediationsdiensten, die Änderung der Wirtschafts- und Lebensstile.
Der Konziliare Prozess wurde 1983 auf der Vollversammlung des Oekumenischen Rates der Kirchen ins Leben gerufen.
In den vergangenen Jahren fand er neue Betonungen durch ökumenische Pilgerwege für Gerechtigkeit und Frieden oder für Klimagerechtigkeit.
Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) sind ein gutes Stück deckungsgleich mit den Zielen des Konziliaren Prozesses.
Die Einladenden zum Oekumenischen Ratschlag halten die im Konziliaren Prozess eingegangene Verpflichtung, gerechten Frieden zu fördern und die Schöpfung zu bewahren für ein Wesensmerkmal von Kirche.

GEPLANTER ABLAUF

10.15 Uhr Vortrag: Prof. Markus Wissen „Für eine Wirtschaft, die dem Leben dient – Ausbrechen aus der strukturellen Gewalttätigkeit der Ökonomie“ unter Bezugnahme auf den konziliaren Prozess zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“
11.00 Uhr Rückfragen
11.30 Uhr In Gruppen: Was bedeutet dies für unsere Arbeit?
Entwurf einer Resolution mit Bezug zur Kooperation mit anderen Organisationen
12.30 Uhr Besprechung/Absprachen Moderation:
13:00 – 13:45 Uhr Mittagessen und Pause
13.45 – 14.30 Uhr Oekumenischer Netz in Deutschland Weiterarbeit und Organisatorisches
Aussprache bis 15:00 Uhr
15:15 bis 16:00 Uhr Gruppenarbeit Kleingruppen und zugleich Kaffee
16:15 – 17.30 Uhr Verabredung weiterer Schritte, Ratschläge Aktionsvorschläge: Planung eines Wochenendes zur Friedensfrage anlässlich des Gedenkjahres 2018 (Ende des 1. Weltkrieges am 11.11.18) und Materialien für Gemeinden und Gruppen
Vorüberlegungen für einen Oekumenischen Ratschlag im Herbst 2018

ANREISE ÜBER HAUPTBAHNHOF FFRANKFURT

Vom Hauptbahnhof aus Südausgang nehmen, dann rechts die Mannheimer Straße bis zum „Familie-Jürges- Platz“, Behördenzentrum durchqueren bis zur Hafenstraße, dort Richtung Mainufer bis zur Hoffnungsgemeinde, Hafenstr. 5, ca. 9 Minuten Fußweg.
PKW: Parkmöglichkeit im Parkhaus Hauptbahnhof-Süd, Gutleutstr. 112-116

ANMELDUNG

Wir erbitten wegen Plätzen und Verpflegung eine Anmeldung für den Ratschlag bis Osterdienstag, den 3. April 2018 per E-Mail an: oder per Post an Stiftung Oekumene, Lindenspürstr. 30, 70176 Stuttgart. Für Verpflegung wird um einen Unkostenbeitrag vor Ort gebeten, Richtgröße 8 €.

KONTAKT

Die Vorbereitungsgruppe: Norbert Bernholt, Werner Gebert, Christof Grosse, Matthias Stöckermann, Ulrich Schmitthenner, Peter Schönhöffer, Dr. Wolfgang Thon, Dr. Klaus Wazlawik
Die Ergebnisse der zurückliegenden Oekumenischen Ratschläge seit der Oekumenischen Versammlung 2014 in Mainz können im Internet unter www.oekumenischer-ratschlag.de eingesehen werden.

Kontakt Oekumenisches Netz in Deutschland: Oekumenisches Büro Treptow-Köpenick, Dr. Klaus Wazlawik, Rudower Straße 23, 12557 Berlin, Telefon: 030 – 467 345 94, E-Mail:

Weitere Planung: Oekumenischer Ratschlag im Herbst 2018, voraussichtlich am 11. November 2018

Der Oekumenische Ratschlag in Frankfurt findet in Trägerschaft der Stiftung Oekumene statt.
Stiftung Oekumene, Lindenspürstr. 30, 70176 Stuttgart, www.oekumenischer-ratschlag.de, www.oev2014.de, www.ecunet.de

Spenden sind willkommen: IBAN DE94 5005 0201 0000 1000 08
Spendenbescheinigungen ab einem Betrag von 50 Euro

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Bisherige Oekumenische Ratschlaege seit 2014:

Oekumenische Versammlung 2014 vom 30. April bis 4. Mai in Mainz: „Die Zukunft, die wir meinen – Leben statt Zerstörung. Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“.

Oekumenischer Ratschlag Sommer 2015 am 6.und 7. Juni in Stuttgart: „Die Schuldenkrise – eine Krise des Kapitalismus“

Oekumenischer Ratschlag Frühjahr 2016 am 30. April in Frankfurt: „Spiritualität als wichtiger Baustein der großen Transformation“

Oekumenischer Ratschlag Herbst 2016 am 9. Oktober in Nürnberg: „Konziliarer Prozess für Gerechtigkeit. Frieden und Bewahrung der Schöpfung und die UNO-Ziele zu Nachhaltiger Entwicklung“

Oekumenischer Ratschlag Frühjahr 2017 am 27. Mai in Berlin: „Sind wir noch zu retten? Die planetarische Krise und die UN-Nachhaltigkeitsziele“

Oekumenischer Ratschlag Herbst 2017 am 8. Oktober in Mannheim: „Eine neue Reformation ist notwendig“

Oekumenischer Ratschlag Frühjahr 2018 am 14. April in Frankfurt: „Für eine Wirtschaft, die dem Leben dient – Ausbrechen aus den strukturellen Gewalttätigkeiten der Ökonomie“ .


Die Ergebnisse der zurückliegenden Oekumenischen Ratschläge seit der Oekumenischen Versammlung 2014 in Mainz sind hier nachlesbar: